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Pflege und Lebensqualität

Gute Pflege sorgt für Selbständigkeit, dort, wo das Leben durch Krankheit oder Alter beeinträchtigt ist. Wir helfen bei den alltäglichen Verrichtungen, unterstützen, wo Fähigkeiten eingeschränkt sind. Sofern die häusliche Umgebung dies zulässt und solange der Pflegebedürftige – gerade auch mit Hilfe seiner Angehörigen – im eigenen Haushalt leben kann, ist die Ambulante Pflege die ideale Wahl.

Grundsätzlich wird die Pflege in Deutschland durch die Sozialgesetzbücher V und XI gesetzlich geregelt. Diese definieren, welche Hilfen Ihnen zustehen. Wichtig ist aber, wie dieser Rahmen „mit Leben gefüllt“ wird! Was zunächst unmöglich erscheint, wird möglich im Gespräch mit den Pflegebedürftigen, Angehörigen, Krankenkassen und Ärzten. Die Basis jeder Vereinbarung bilden daher ausführliche Gespräche. Was wird konkret gebraucht? Was können Verwandte und Bekannte leisten? Wie lässt sich der Alltag organisieren? Wir beraten Sie und zeigen Ihnen, welche Hilfsmittel, Umbauten und Betreuungsangebote Ihnen helfen können. Jede gute Lösung ist eine individuelle Lösung – eine, die gemeinsam gefunden werden muss.

Die persönliche Beziehung zählt

Gute Pflege lebt von einer guten und vertrauensvollen Beziehung. „Bezugspflege“ nennt man das im Fachjargon. Gemeint ist, dass die Betreuungsperson so wenig wie irgend möglich wechselt. Manchmal ist es erstaunlich, wie sehr eine solche Pflegebeziehung die Situation eines Patienten verbessert.

So war es zum Beispiel bei Frau G., eine Patientin mit Demenz, die bei ihrer berufstätigen Nichte wohnt. Am Anfang sind wir nur zur Medikamentengabe gekommen. Dann aber wurde für einen Tag pro Woche eine engere Betreuung gewünscht. Gemeinsam haben eine Kollegin von uns und die ältere Dame an diesem Tag dann geputzt, geklönt und Kaffee getrunken. Dabei wurde ihre Beziehung zueinander immer enger. Heute darf unsere Mitarbeiterin – und nur sie! – die Kundin duschen. Die Dame vertraut der Mitarbeiterin und arbeitet sehr intensiv mit ihr zusammen. Und einmal in der Woche geht Frau G. nun auch ins Haus Maria, um dort die Gemeinschaft zu genießen. Patient und Pflegekraft sind hier einen beachtlichen und wichtigen Weg miteinander gegangen!